Kontrolle am Ablegerstand

Heute am frühen Abend bin ich zum Ablegerstand gefahren.

Auf dem Fußweg 30 m bergab zu den Beuten sah ich einen schönen Rehbock am Rande der Lichtung.
Ganz in der Nähe hörte man einen Fuchs bellen…

Die Bienen waren ruhig und friedlich.
Das Wirtschaftsvolk hat schon ne Menge Honig gesammelt, aber bei Weitem nicht so viel wie die Völker unten im Tal.
Den drei Ablegern geht es gut, alle Drei haben aufgebissene Weiselzellen, die jungen Königinnen müsen also geschlüpft sein!
Gesehen habe ich leider keine von ihnen und es sind auch noch keine frischen Stifte (Bieneneier) in den Zellen der Waben.
Vielleicht sind die Ladys grade unterwegs zum Begattungsflug.

…ich stieg wieder hoch, zurück zum Auto und als ich losfahren wollte saß ein Wildhase vor dem Auto.
Kurze Zeit später mußte ich bremsen weil ein schwarzes Eichhörnchen den Weg querte.

Natur pur!

 

Die Bienen spielen verrückt

Heute Vormittag kam ich endlich dazu die dringend benötigten Mittelwände einzulöten.

Ein Blick aus dem Fenster und ich sah eine große Bienenwolke über dem Dach, da schrie meine Frau auch schon: „Die Bienen spielen verrückt“!
Ich war kaum draußen, da stand mein Nachbar und sagte: „Michael, da hast nen feinen Schwarm!“

Dummerweise hab ich die Völker schon gut eine Woche nicht mehr auf Weiselzellen kontrolliert, oder ich hab eine übersehen..

Als der Schwarm sich gesetzt hatte, natürlich mitten in eine Fichte – direkt an den Stamm in ca 3 m Höhe – wurde er erstmal mit Wasser sprühen beruhigt.

Der Nachbar, ein Imker mit viel Erfahrung, holte 2 Schwarmkästen und fing den Schwarm ein. Ich half ihm dabei, nur leider hatte ich in der Eile die alte Imkerjacke erwischt. Die hat am Bund ein ausgeleiertes Gummi und ein kleines Zigaretten-Brandloch im Visier…

Ich konnte gar nicht so schnell gucken wie ne handvoll Bienen in der Jacke und direkt vor meinem Gesicht waren.
Das Ende vom Lied: 2 Stiche aufs Augenlied, einer direkt daneben auf die Nase und 2 oder 3 auf den Arm.

Dank Bite Away, ein Elektro-Stift der an der Spitze heiß wird (man drückt ihn direkt auf den Einstich und die Hitze zersetzt einen Großteil des Bienengiftes) ist die Sache noch mal gut ausgegangen! Geblieben ist nur ne leichte Schwellung am Auge.

Gegen Abend hatten sich alle Bienen in der ersten Schwarmfangkiste versammelt. Ich brauchte sie nur noch zu verschließen und in den Keller zu stellen.
Das macht man damit die Bienen die Orientierung und damit die Schwarmlußt verlieren. So werden auch die mitgeführten Futterreserven verbraucht und die Beute wird besser angenommen.

Morgen Abend werde ich den Schwarm in seine endgültige Behausung, eine Taunus Zander Magazinbeute, einschlagen.

Fotos von der Schwarmtraube habe ich gemacht, aber leider erkennt man nur „Baum“…
Ich werde sie nochmal am PC ansehen und wenn man doch mehr erkennt, diesen Beitrag editieren und ein Bild anfügen.

Der erste Schwarm

Heute am Ablegerstand hatten die Bienen Besuch… Man kann es leider schlecht erkennen, es ist ein Reh.

Als es weg war ging ich den Berg runter zum Stand und fing an die Ableger (und ein Wirtschaftsvolk) zu kontrollieren.

Es fing an heftig zu Gewittern und ich drehte mich um um noch mal nach dem Reh zu sehen, da sah ich direkt vor mir auf Augenhöhe, an einem Busch einen dicken Schwarm Bienen eng aneinander gekuschelt hängen…

Also alles stehen und liegen gelassen, den Berg wieder rauf gerannt, im Auto heimgefahren, einen der neuen Ablegerkästen eingeladen, Schutzanzug angelegt und zurück…

Der Schwarm war noch da, er hing an einem ganz dünnen Zweiglein. Ich brauchte nur den Zweig vorsichtig abzubrechen und Zweig und Bienen in die Kiste zu legen.

Zu Hause angekommen:

wurde der Schwarm in einen Kellerraum gebracht wo er 24 Std. bleibt. Morgen wird er gleich in eine Beute eingechlagen und bekommt neue, frische Mittelwände zugehängt.

Wenn ich ganz viel Glück habe bringt der Schwarm in diesem Jahr sogar etwas Honig. Wenn es die Königin ist, die ich vermute, dann ist sie noch jung und ziemlich gut!

 

Vortrag Faszination Biene

Um allen Bienen mal was Gutes zu tun halte ich an der Erwachsenenschule in Elbigenalp / Tirol einen Vortrag über Bienen und die Imkerei.

Vortrag Faszination Biene

 

Faszination Biene

Ein praxisorientierter und informativer Vortrag über:

  • diverse Bienenrassen und deren Lebensweisen
  • verschiedene Arten der Zucht und Bienenhaltung

incl. Besichtigung einer Imkerei

Die, 12.06.2018
Vortrag von Michael Kopsieker
in der NMS Lechtal

Die, 19.06.2018
Besuch einer Imkerei im Lechtal

Beginn: jeweils 19:00 Uhr
Kursdauer: ca. 2 Std.
Kursbeitrag: € 15,00

Anmeldeschluss:
Donnerstag, 07.06.2018

Kurzinfo Honigräume aufsetzen

Wir haben z.Zt. noch die Eisheiligen.
Obwohl diese Woche kaltes Wetter angemeldet ist beginnt hier grade die Tracht der Wiesenblumen.

Die Trachtzeit kann bei uns sehr kurz ausfallen weil oft alle Bauer zeitgleich ihre Wiesen mähen…

Also habe ich gestern und vorgestern bei 2 Völkern die Honigräume aufgesetzt und die Absperrgitter eingelegt.

Weitere folgen morgen.

 

Onlineausfall

Ein böser Virus hat meinen Imkerei-Computer dahingerafft…

Das alte BS ist nicht mehr zu retten. Also kommt jetzt das neueste Win 10 drauf.
Leider sind auch alle Daten futsch. Es hat verdammt lange gedauert wieder auf unsere Homepage zu kommen und diese auch berbeiten zu können!
Zum Glück hatte ich Backups und die wichtigsten Daten gesichert.
(Ich wusste nur nicht mehr wo…)

In ein paar Tagen läuft alles wieder, wie gehabt, über einen seperaten Imkerei PC.
Der „Spaß“ hat nur „etwas“ Geld, Zeit und jede Menge Nerfen gekostet.

Neues Equipment

Über den Winter habe ich ein paar Neuigkeiten, die ich euch nicht vorenthalten möchte, angeschafft bzw bestellt:

  • eine neue 3 Waben-Handkurbel-Schleuder.
    Das war ein Ebay Schnäppchen, für meine Völkeranzahl ist sie ausreichend.
    Gekauft obwohl ich meine Waben beim Freund und Nachbarimker auf seiner vollautomatischen, elektrischen Selbstwendeschleuder, mitschleudern kann.
    …aaaber, die neue Schleuder kann ich später mit einem „Dampf-Tapetenlöser“ bestücken und dann darin, vollkommen hygienisch, meine Alt-Waben einschmelzen!
  • Verschiedene Film- und Fotoobjektive. (Tele-, Fischauge-, Weitwinkel-, u.a.)
    Der Clou, da ich ja kein besonders guter Fotograf bin ist:
    diese Objektive lassen sich auf eine für mein Handy (Samsung Galaxy S8 +) passende Halbschale schrauben!
    So kann ich, hoffentlich gute und einmalige, Fotos und Videos nur mit dem Handy aufnehmen!
  • Eine Wildkamera.
    Die wird an einem meiner Außenstände montiert und macht dann, via Bewegungsmelder, Tag und Nacht Fotos vom Bienenstand.
    Tagsüber Farbfotos, nachts leider nur Schwarz/Weiße.
  • 7 Schwarmkästen und 4 komplette Ableger-Zuchtsysteme („Taunus“, aus Styrodur), alles im Zandermaß.
    die Schwarmkästen hat ein Freund nach meinen Vorstellungen gebaut, ich muß sie demnächst nur noch abholen.  🙂
  • 10 Taunus Zander Magazin Zargen aus Styrodur.
  • 2 Styrodor- und 3 Holzböden.
  • 5 Deckel.
  • 1 Lehrbuch: „Imkern im Gebirge“
    Ich habe eine EU-Förderung beantragt und zu den einzureichenden Unterlagen gehört u.a. auch der Nachweis über die Anschaffung eines Fachbuches…

Start ins neue Jahr – 2019 –

Der Winter war lang und intensiv.
Aber die Bienenvölker haben ihn gut überlebt!
Wir haben nur 2 Völker verlohren.
…aus eigener Dummheit.
Sie wurden, eines im Herbst und eines im Frühjahr, von den anderen Völkern ausgeräubert. In Zukunft werde ich den Bienen nicht mal den allerkleinsten Anreitz zum Räubern geben.

Bei einem befreundeten Imker in Rietz / Inntal habe ich 2 neue Carnica Wirtschaftsvölker gekauft und ihm schon mal die Beuten gebracht.
In den nächsten Tagen werde ich sie mit den Bienen wieder abholen.

Feste geplant sind 2 neue Standorte:

– einer direkt am Salober (im Sommer eine Alm und im Winter ein Skigebiet auf 1668 m Seehöhe). Hier der Link zur Web-Panorama-Cam.
Leider hats dort momentan noch zu viel Schnee… aber sobald die Alpenrosen blühen werden mindestens 1 Volk und ein oder 2 Ableger dort hin umziehen.
Sollte alles gut klappen werden es im nächsten Jahr mehr.

– einer im „Holzgauer Gföll“. Gestern erst war ich mit dem Grundbesitzer dort und habe mir alles angesehen. Ein guter Platz, viel Wiese am Waldrand, Wasser, kaum Wind und es wird nur ein mal im Sommer gemäht! Die Bienenstöcke werde ich direkt neben einen schon ziemlich verfallenen Holzschopf stellen.
So sind sie noch besser geschützt. Der einzige Nachteil ist das keine kleineren Büsche / Bäume in direkter Nähe sind. So kann ich mögliche Schwärme nur schwer finden und fangen.
Die beiden neuen Völker werden hier ein schönes zu Hause finden.
Wenn ich die Bienen dort hin bringe, oder evtl. schon bei der „Standvorbereitung“ mache ich ein paar Fotos, die zeige ich dann hier.